Lichthäuser sind das, was einst Kirchen, Tempel und heilige Stätten waren.
Die ersten dieser Lichthäuser wurden von der Verlorenen Tochter selbst gegründet und der Besuch dieser Lichthäuser gilt als wichtigstes Ziel für Pilgerreisen.
Ein Lichthaus bildet das Herzstück jeder Siedlung – von kleinen Dörfern bis zu großen Städten.
Die zentrale Halle eines Lichthauses ist geräumig und stets erleuchtet durch eine Vielzahl unterschiedlicher Lichtquellen. Hier kommen die Völker zusammen, um gemeinsam die Abende zu verbringen, zu beten und die Präsenz des Lichts zu erfahren, das sie vor der Dunkelheit schützt.
Rund um das Lichthaus erstrecken sich Nebengebäude, die das Leben der Gemeinde bereichern.
Ein **Hospital** bietet Pflege für Kranke und Alte, während eine **Taverne** nicht nur der Verköstigung dient, sondern auch als Ort für Handel und Austausch. Ebenso kann es einen **Gerichtssaal** geben, in dem über Ketzerei und mögliche Verderbtheit geurteilt wird. In einigen Lichthäusern – insbesondere in bedeutenden wie jenem in Königsmund – gibt es sogar mächtige **Leuchtfeuer**, die auf hohen Türmen entzündet werden, um den Völkern in der Abenddämmerung den sicheren Weg nach Hause zu weisen.
Einige Lichthäuser beherbergen zudem umfangreiche **Bibliotheken**, in denen uralte und kostbare Schriften aufbewahrt werden. Diese Texte enthalten das gesammelte Wissen vergangener Zeiten, und nur wenigen Auserwählten wird der Zugang gewährt.
So fungiert das Lichthaus nicht nur als Zentrum des Glaubens, sondern auch als Bewahrer des Wissens.
Lichthäuser werden meist von Priestern oder Gelehrten aus den Reihen der Lichtbringer betrieben, diese stehen der Magie weniger skeptisch gegenüber. Im Kampf gegen die Dunkelheit bevorzugen sie nicht magische Mittel.
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