# Einleitung Vor zwanzig Jahren besiegten die Hadean-Helden den Schädelgott Baalor der zuvor zwei Jahrhunderte lang über die Enoruuk herrschte und die Kontinente mit Angst und Unterdrückung überzog. Sein Tot war ein Wendepunkt, der neue Hoffnung in die Lande brachte. # Der Untergang des Schädelgottes Ein Jahr vor seinem Tot landete eine Flotte von Schiffen aus dem fernen **Hadean Imperium** an den Küsten des verbotenen Nordens. Die Hadean-Siedler waren Entdecker und Eroberer, die ein neues Land für ihr Reich beanspruchten. Sie nannten diesen Kontinent **Titherion** und begannen sofort, Siedlungen zu errichten. Die Hadeans waren arrogant. Sie glaubten nicht an die Warnungen der Enoruuk vor dem Schädelgott. Sie sahen nur primitive Aberglauben und Angst. Mit ihrer überlegenen Magie und ihrer imperialen Disziplin waren sie überzeugt, dass sie schnell die Kontrolle über diese neue Region übernehmen würden. # Die Schlacht der Sandknochen und der brennenden Wiesen Doch die Hadeans sollten schnell eines Besseren belehrt werden. Als sie zum Schloss Thar-Gannon marschierten, um den Schädelgott zu konfrontieren, wurden sie von Tausenden Untoten empfangen. Sie erhoben sich aus dem Nebel des Sees Helvarragh und griffen die imperiale Armee an. In der Schlacht der Sandknochen wurden die Hadeans vernichtend geschlagen. Die Überlebenden flohen mit ihren Schiffen. Wenige Monate später kehrten sie mit einer vollständigen imperialen Legion zurück. In der Schlacht der brennenden Wiesen kam es zu einem noch blutigeren Kampf. Diesmal siegten die Hadeans, aber zu einem schrecklichen Preis. Ihre Legionen wurden dezimiert. Jeder letzte Untote wurde zerstört, aber die imperiale Armee war zu schwach, um Schloss Thar-Gannon zu belagern. # Der Fall des Hadean Empire Im Herbst des gleichen Jahres ereignete sich eine Katastrophe: Das Hadean Imperium, das über zweitausend Jahre lang die zivilisierte Welt beherrscht hatte, kollabierte in spektakulärer Weise. **Der Kaiser starb ohne einen Erben**, und Bürgerkrieg brach aus. Die regionalen Gouverneure kämpften untereinander um den Thron. Keine Seite siegte. Das Reich zerfiel. **Titherion** war plötzlich allein. Die imperiale Unterstützung verschwand. Die Hadean-Siedler mussten sich selbst versorgen. Doch sie hatten Glück: Das Land war reich an Ressourcen. Die Enoruuk, die befreit worden waren, begannen, ihr Wissen über die Reichtümer des Nordens zu teilen. Valkengard wuchs zu einer großen Hafenstadt heran und auch neue Siedlungen entstanden. # Die Ureinwohner – Die Enoruuk Die Enoruuk sind die ursprünglichen Bewohner von Titherion. Sie sind ein hartes, widerstandsfähiges Volk, das sich an die extremen Bedingungen des Nordens angepasst hat. Für Jahrtausende lebten sie in Frieden, bis der Schädelgott Baalor vor zweihundert Jahren ankam und sie versklavte. Unter Baalors Herrschaft wurden die Enoruuk zu Todesverehrer umgewandelt. Sie wurden gezwungen, ihre alten Götter zu vergessen und stattdessen die **Unheiligen Neun** anzubeten – die neun dämonischen Götter des Schädelgottes. Viele Enoruuk starben in Baalors Minen und Tempeln. Ihre Kultur wurde unterdrückt, ihre Traditionen verboten. Aber die Enoruuk sind nicht gebrochen. In den letzten zwanzig Jahren haben sie begonnen, ihre Kultur wiederzubeleben. In **Kangkul** und anderen versteckten Dörfern praktizieren sie wieder ihre alten Religionen. Sie erzählen wieder die alten Geschichten. Sie lehren ihre Kinder die alten Wege. Langsam, aber sicher, kehrt die Enoruuk-Kultur zurück. Es gibt auch einen wachsenden Widerstand gegen die Hadean-Herrschaft. Einige Enoruuk sehen die Hadeans als neue Unterdrücker, nicht als Befreier. Sie träumen davon, dass die Enoruuk wieder allein über ihre Länder herrschen werden. # Die gegenwärtige Lage Zwanzig Jahre sind vergangen, seit Baalor verschwand. Titherion hat sich verändert. Die Untoten sind immer noch aktiv, aber sie sind schwächer geworden. Die Hadean-Siedler haben sich etabliert und bauen eine neue Zivilisation auf. Die Enoruuk beginnen, ihre Kultur wiederzubeleben. Es gibt Hoffnung. Aber es gibt auch Gefahren: Die Untoten sind immer noch eine Bedrohung. * Der Magoth-Kult ist immer noch aktiv. * Es gibt Konflikte zwischen den Hadeans und den Enoruuk. Und es gibt auch andere Gefahren – alte Ruinen, in denen schreckliche Dinge lauern, Dämonen, die in den Tiefen der Erde gefangen sind, und andere Geheimnisse, die darauf warten, entdeckt zu werden. Die Helden, die vor zwanzig Jahren Baalor besiegten, haben eine neue Ära eingeleitet. Ob diese Ära zu Frieden und Wohlstand führt oder zu neuen Konflikten und Leiden, bleibt abzuwarten. Die Zukunft von Titherion liegt in den Händen derer, die bereit sind, die Herausforderungen anzunehmen und die Geheimnisse des Nordens zu erforschen.