# Königsmund **Königsmund, das Licht der Hoffnung** Am Meer, umgeben von dem wilden und ungezähmten Immerwald, erhebt sich die Stadt Königsmund, die letzte Metropole auf Etharis und Heimat für eine bunte Vielfalt an Völkern. Hier treffen all die Kulturen aufeinander und inmitten der Herausforderungen und Gefahren eröffnen sich unzählige Gelegenheiten für diejenigen, die den Mut und die Entschlossenheit besitzen, ihre eigenen Wege zu gehen. <img src="https://cdn.alchemyrpg.com/universe/656786be8c52cef8dbf214b1/assets/m2qn53y0.jpg" alt="Etharis Weltkarte" width="700px"> ## Beschreibung Königsmund ist eine Kreisrunde Stadt, aufgeteilt in drei riesige Ringdistrikte. **Der äußere Ring** sind die Stadtmauern, konstruiert aus robuster, zwergischer Handwerkskunst. Hier leben die Arbeiterfamilien von Königsmund. Ungelernte Arbeitskräfte die simplen und austauschbaren Tätigkeiten nachgehen. Hier findet man Tagelöhner, Bettler aber vor allem Fabrikarbeiter die in den Manufakturen alles produzieren was in den anderen Distrikten benötigt wird. **Der mittlere Ring** besteht aus Mauern die mit Eisen und Stahl verstärkt wurden und noch höher als die Stadtmauern sind. Von den Wachtürmen aus kann man den gesamten Arbeiterdistrikt überblicken. Hier Wohnen und Arbeiten all jene die sich Bürger von Königsmund nennen dürfen, all jene die eine Lehre abgeschlossen und ihren Nutzen für die Gemeinschaft bewiesen haben! Hier finden sich alle Arten von Handwerker sowie Gelehrte und Händler. **Im innersten Ring** befinden sich Schlösser und Burgen die ineinandergreifen und ein mächtiges Geflecht aus Stein, Holz und Stahl bilden. Hier wohnen und herrschen die Adelshäuser, Gildenhäuser und Reichen. ## Bevölkerung ## Gemeinschaften Die meisten Völker haben sich im laufe der Jahre miteinander angefreundet und halfen sich gegenseitig mit ihren Fähigkeiten. Es gab jedoch auch Stimmen die das etwas skeptischer betrachteten. Beide Überzeugungen jedoch führten zur Bildung von Gemeinschaften die bevorzugen eine gewisse Kultur zu Pflegen und dessen Werte hoch zu halten. Innerhalb eines jeden Ring Distriktes gibt es unzählige Gemeinschaften, die mit großen Toren dafür sorgen das nur diejenigen zu Besuch kommen die auch wirklich Willkommen sind, ihre Werte teilen, Lohnenswerten Handel treiben oder gar Befreundet und Verbündete sind. Hat eine Gemeinschaft einen gewissen Grad an Wohlstand erreicht, kann sie unter Königlicher Gnade eine eingeschränkte Autonomie erhalten. Damit gelten innerhalb der Gemeinschaft andere Gesetze als außerhalb. ### Lethargie der Einwohner Die Völker von Königsmund existieren bloß vor sich hin. Es ist das bloße Überleben, das sie derzeit verbindet. Doch in dieser eingeschlafenen und übervölkerten Stadt schlummern unerforschte Fähigkeiten und ungenutzte Talente. Handwerker, die einst Wunder vollbrachten, haben sich auf das Reparieren simpler Dinge reduziert; Krieger, die einst Schlachten führten, fristen ein Dasein als Wächter verfallender Tore. Tief in ihnen brennt jedoch ein verborgenes Feuer, ein unentdecktes Potenzial, das nur darauf wartet, entdeckt zu werden! Es bedarf Reichtum und Einfluss, um die Zahnräder der Schicksals wieder in Bewegung zu setzen. Für all die Mutigen verspricht der Neubeginn mehr als bloße Hoffnung. Es ist die Aussicht auf Macht und Einfluss, auf eine Unsterblichkeit in der Geschichte der Welt. ### Riten und Traditionen Auch wenn sich der Glauben einiger Kulturen und Völker noch drastisch voneinander unterscheidet, hat die stetige Gefahr der Dunkelheit die Kultur aller Völker dauerhaft geprägt. Einige Riten und Traditionen werden von allen Völkern gepflegt, um das überleben aller sicher zu stellen. **Das Schlaflicht** Bei Anbruch der Dunkelheit entzündet man eine Kerze oder Öllampe. Die Flamme bleibt die ganze Nacht über brennen, um nicht in der absoluten Dunkelheit Schlafen zu müssen. **Der Helle Marsch** Zu jedem Neumond findet der "Helle Marsch" statt. Dieser Marsch der [[Flammenwächter]] ist eine Maßnahme, um die Bedrohungen durch die Dunkelheit zu begegnen. Dabei tragen sie Fackeln und ziehen in einer Prozession durch die Straßen, während sie Schutzgebete rezitieren und an strategischen Punkten Feuerkessel entzünden, die die ganze Nacht über brennen. Die Anwohner unterstützen den Marsch, indem sie Kerzen in Fenster stellen, um zusätzliche Lichtquellen zu schaffen. So entsteht eine kollektives Netz aus Licht, die die gesamte Gemeinschaft vor den Gefahren der Dunkelheit bewahrt und ein Gefühl von Sicherheit und Zusammenhalt fördert. Es gilt als schlechtes Omen, diesen Brauch zu missachten und sich nicht zu beteiligen. **Die Zeit der Einkehr** Der Winter ist die Zeit der Einkehr und Besinnung, in der das Leben sich nach innen verlagert. Die Völker verbringen die langen Nächte mit Erzählungen und Liedern, die Hoffnung in der Dunkelheit vermitteln. Traditionell werden in dieser Zeit auch Werkzeuge und Waffen repariert und Vorräte sorgfältig verwaltet. Die [[Lichtbringer]] organisieren Tafeln für die Armen, Alten und Schwachen und bieten ihnen Unterkunft in ihren [[Lichthaus|Lichthäusern]] um gemeinsam die Zeit zu überstehen.